Why The Branch?

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Vertikale und horizontale Integration


Die Digitalisierung der Bau- und Immobilienindustrie ermöglicht mit neuen technologischen Werkzeugen einerseits integrierte Wertschöpfungsprozesse unter Berücksichtigung der Anforderungen und der Ziele aus allen Phasen des Immobilien-Lebenszyklus anstelle der traditionellen sequentiellen und isolierten Bearbeitung jeder einzelnen Teilphase (vertikale Integration). In Bezug auf die aktuelle Marktstruktur wird insbesondere die historisch verankerte und heute auch noch vielerorts verteidigte klare Trennung zwischen Planung und Ausführung eine für die Teilnehmer disruptive wahrnehmbare Veränderung erfahren. Digitale Baustellen sind nicht vorstellbar ohne digital kompetente ausführende Unternehmungen. Dies bedingt zwingend, dass die Planung zukünftig mit den Ausführungsunternehmen gemacht wird und nicht mehr für sie (vgl. Design-Build).

Andererseits wird dank der Digitalisierung die integrale Berücksichtigung von Lösungsansätzen für Herausforderungen zentraler und in direkter Abhängigkeit zur Bau- und Immobilienwirtschaft stehender Themenfelder aus Wirtschaft, Gesellschaft und Umwelt umsetzbar (horizontale Integration). In Bezug auf die herkömmliche Wahrnehmung, dass zwischen unternehmerischen und wirtschaftlichen Interessen und den Fragen von Gesellschafts-, Energie- und Klimapolitik ein Interessenskonflikt besteht, wird entsprechend ein Paradigmawechsel stattfinden (vgl. Manifest).

Neue Technologien und neue Zusammenarbeitsformen

Neue Technologien und die Konzeption und Umsetzung einer neuen Prozesslandschaft genügen nicht für eine bedürfnisgerechtere, nachhaltigere und produktivere Industrie. Unabdingbar sind darüber hinaus ein neues Verständnis und eine neue Kultur der Zusammenarbeit, weil die Erbringung von Marktleistungen innerhalb geschlossener Unternehmensgrenzen und hierarchischen Organisationen den komplexeren Aufgaben nicht gerecht wird.

Offene Ecosysteme

Diese höheren Anforderungen verlangen die Geschäftstätigkeit in offenen Ecosystemen, die aus einem strategischen Verbund unternehmerisch eigenständiger Organisationen bestehen. Hinsichtlich ihrer Geschäftsmodelle ergänzen sie sich, konzentrieren sich dabei aber klar und wettbewerbsorientiert auf die betriebs- und unternehmenseigenen Kernkompetenzen.

Entscheidendes Merkmal dieser Ecosysteme ist der temporäre oder auch längerfristige Zusammenschluss für bestimmte Aufgaben und Projekte. Dieser fördert offenen Austausch von Wissen und Können, um die individuelle Wettbewerbsfähigkeit aller beteiligten Unternehmungen und damit auch die gemeinsame Wettbewerbsfähigkeit des ganzen Verbundes im Markt kontinuierlich zu steigern und das Ecosystem zu mehr als der Summe seiner Teile werden zu lassen.

Die Zusammenarbeit in einem solchen Ecosystem bedingt auch neue Arbeits- und Kollaborationsformen – und eine entsprechende Arbeitsumgebung.

The Branch ist eine Initiative der Halter AG und versteht sich als Dialog- und Kollaborationsplattform.

Branch Do Tank

Die Dialogplattform Branch Do Tank ist ein Verein, der sich als Impulsgeber für die Transformation der Bau- und Immobilienindustrie in Hinblick auf die vertikale und horizontale Integration versteht.

Branch Collab

Die Kollaborationsplattform Branch Collab ist ein von der Halter AG betriebenes, für alle Kundengruppen offenes Coworking-Angebot, das spezifisch auf die Bau- und Immobilienwirtschaft ausgerichtet ist. In dieser Umgebung sollen neue Kollaborationsformen in der Praxis umgesetzt werden können.